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Das richtige Unternehmer-Mindset

In 6 Schritten zum unternehmerischen Denken und richtigen Mindset

Kann ich Unternehmer sein? Was, wenn ich scheitere? Das ist wohl die größte Angst von allen, die ein eigenes Unternehmen gründen. Wir scheuen uns davor, den Schritt ins Unbekannte zu wagen.

Deshalb ist es so wichtig, dass du als Erstes an deiner Denkweise arbeitest und dich mental auf dein „neues Leben“ vorbereitest. Ja, es werden Hindernisse auf dich zukommen. Ja, du musst neue Fähigkeiten erlernen.

Was dich als Lohn erwartet, ist jedoch unbezahlbar: Du machst eine positive Persönlichkeitsentwicklung durch, die dir eine neue Welt eröffnet.

Wie sieht die Denkweise eines Unternehmers aus? Und was ist der beste (und schnellste) Weg, ein Unternehmer zu werden? Das lernst du in diesem Artikel.

Nach dem Lesen kannst du folgende Fragen beantworten:

  • Was bedeutet Mindset?
  • Wie entsteht unternehmerisches Denken?
  • Wie meistere ich die Transformation vom Angestellten zum Unternehmer?

 

Was bedeutet der Begriff positives Mindset?

Warum reden alle erfolgreichen Unternehmer von Persönlichkeitsentwicklung und dem richtigen Mindset?

Weil der richtige Mindset – das zukunftsgerichtete Denken – die Grundlage für deinen Erfolg sind.

Wenn du eine neue Denkweise erlernst, betrittst du eine neue Welt. Das erfordert, dass du deine alten Denkweisen überdenkst, loslässt und neuen Ideen gegenüber offen bist. Dein erster Schritt besteht deshalb darin, den Perspektivenwechsel zu vollziehen:

  • Von Mangel hin zu Überfluss.
  • Vom Angestelltem zum Chef in eigener Sache
  • Von Verantwortung abgeben zu Verantwortung übernehmen.

Wie dein jetziger Mindset aussieht, wird in erster Linie von deinem Umfeld (Partner, Freunde, Kollegen) beeinflusst.

 Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Dazu kommen Faktoren aus Erziehung (Schule) sowie die Denkweise der Eltern. Drittens beeinflussen deine bisherigen Erlebnisse deine heutigen Entscheidungen. Diese können uns stärken, oder dich wie ein Klotz am Bein an der Weiterentwicklung hindern.

 

Schritt 1: Überlege dir, woher dein jetziges Mindset stammt und wie dein JETZT aussieht. Stellst du Blockaden fest?

Wenn du nicht aus einer Unternehmer-Familie kommst, in deinem engsten Freundeskreis keine Unternehmer sind und du in erster Linie als Angestellter gearbeitet hast, dann steckst du wahrscheinlich im Arbeitnehmer-Mindset fest.

Was dieses Denken bedeutet:

  • Jeden Monat ein festes Gehalt
  • Klare Anweisungen
  • Geld als Bezahlung für deine Zeit

Wie du siehst, ist das die Normalität. Das heißt jedoch nicht, dass das auch gut so ist. Dieses Denken ist wunderbar bequem, erfordert aber keinerlei Initiative von dir.

Meiner Meinung nach besteht jedoch eine Gefahr darin, so zu denken. Einerseits bleibst du in deinem Denken gefangen. Zweitens ist jede Arbeitsbiene ersetzbar. Auch kein schöner Gedanke, oder?

Leider tragen diese Elemente auch dazu bei, echten Wohlstand und Freiheit zu verhindern.

 

Schritt 2: Wie entsteht unternehmerisches Denken?

Wie du den Schritt vom Mitarbeiter zum Unternehmer meisterst? Indem du dich vom Arbeiterdenken löst. Das ist Schritt 2.

Die Erkenntnis, dass du nur dann Wohlstand und Freiheit erschaffst, wenn du für deine erstellten Produkte und Dienstleistungen bezahlst wirst, ist für viele Unternehmer ein Schock.

Ein Unternehmer wird nicht für die Zeit bezahlt, die er oder sie aufwendet. Die Wahrheit ist: Solange Du eine „Zeitstempel“ -Mentalität hast, wirst du auch nur ein „Zeitstempel“ -Gehalt bekommen. Die einzige Lösung: Weg vom Zeitstempel-Denken. Daher ist die Gegenfrage auch viel interessanter:

Wie denkt ein Unternehmer?

  • Du willst immer besser werden und dich selbst weiterentwickeln ­– der Gedanke daran lässt dich nicht mehr los
  • Du verfügst über die Fähigkeit, deine Ideen in die Tat umzusetzen
  • Leidenschaft, Durchhaltevermögen, Neugierde treiben dich an
  • Du hast die Fähigkeit, Risiken abzuschätzen, Chancen zu erkennen, zu ergreifen und scheust dich nicht davor, in Unbekannte Gefilde abzutauchen
  • Und vor allem: Du weißt, dass du nicht deine Zeit, sondern deine Ideen verkaufst

Diese Eigenschaften sind dir noch (etwas) fremd? Dann empfehle ich dir als Nächstes, dich in die Thematik einzulesen. Unternehmerblogs eignen sich gut, aber vor allem lege ich dir Bücher ans Herz. Ich lese regelmäßig die Literatur erfolgreicher Menschen sowie Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Mindset.


Meine Buchempfehlungen zum Einstieg

 

Schritt 3: So meisterst du die Transformation vom Angestellten- zum Unternehmermindset

 Ich glaube fest daran, dass wir umso schneller lernen, je eher wir uns der richtigen Umgebung aussetzen. Wenn wir es schaffen, diese Inspirationen in unseren Alltag und unser Denken zu integrieren, werden selbst unerreichbar scheinende Dinge möglich. 

 Als dritten Schritt empfehle ich dir daher, dich mindestens zu 80% mit Menschen und Mindsets zu umgeben, die bereits dort sind, wo du hinmöchtest.

Das bedeutet nicht, dass du deinen Freundeskreis wechseln musst. Aber an dieser Stelle solltest du dir nochmals bewusst machen, dass unsere Mitmenschen uns direkt beeinflussen und leider auch behindern können. Manche deiner Freunde werden es möglicherweise nicht mögen, dass du dich weiterentwickeln willst. Aufgrund meiner Erfahrung tut es daher gut, den Kontakt mit gewissen Menschen etwas zu reduzieren und dich neuen Impulsen auszusetzen.

In Zeiten von Instagram & Co. ist es zum Glück möglich, von überall her auf das geballte Wissen eines Menschen zugreifen zu können.

  • Ich schaue mir täglich Instagram Stories von erfolgreichen Unternehmern an, die bereits dort sind, wo ich hin möchte. Robert Gladitz, Tobias Beck, Christian Bischoff
  • Ich höre mir die Podcasts dieser (und weiterer) Unternehmer an
  • Ich mache mir täglich meine Ziele bewusst

 

Schritt 4: Unaufhaltsam weiterentwickeln – Seminare

Wenn du Unternehmer sein willst, dann begeisterst du dich fürs Lernen und erfreust dich an jedem Schritt, den du gehst. Eigenartigerweise entwickelst du sogar eine Art Liebe für die Persönlichkeitsentwicklung – also für die Sache, die dir am Anfang deines Weges am meisten Angst gemacht hat.

Dich dem Lernen zu verpflichten bedeutet nicht nur Lektüre zu konsumieren, sondern in Tun zu kommen.

Dazu gehört neben Büchern, Webinaren und Artikeln die aktive Kursteilnahme, bei der du dich über Best Practices und Markttrends informierst. Der vierte Schritt ist deshalb die Seminarteilnahme.

Für mich ist der allerwichtigste Part, Seminare zu besuchen. Ich bemühe mich, mindestens 2 Seminare pro Jahr zu besuchen. Diese haben mich rückblickend am schnellsten und effizientesten vorwärtsgebracht.

Die folgenden Aktivitäten kann ich dir als Einstiegsseminare wärmstens ans Herz legen:

  • Christian Bischoff – Die Kunst dein Ding zu machen (Wenn du dich für die Pre-Registration bis zum 27.11.2019 entscheidest, zahlst du 99€ für 2 Tage absolutes Mindset-Training) Mehr für weniger geht wirklich nicht!
  • Tobias Beck – Masterclass of Personality (1 Tag für 299€)
  • Hermann Scherer Live – Die günstigste Karte gibt es ab 99€ und es sind für 2020 derzeit 5 Termine geplant: 01.11.2020 in Blaubeuren – 08.03.2020 in Wiesbaden – 25.04.2020 in Potsdam – 22.08.2020 in Hildesheim – 24.10.2020 in Wien
  • Das nächste Seminar, das ich besuchen werde, ist von Dirk Kreuter. Bei ihm geht es neben Mindset vor allem um Marketing und Verkaufen. Also – wenn dich das Thema interessiert, dann triff mich am 14. und 15.3.2020 in Mainz. Karten gibt es derzeit noch im Early Bird ab 49€ + Mwst.

Indem du dir neue Gewohnheiten aneignest, wirst du nicht nur klüger, sondern auch glücklicher. Du bekommst Inspirationen und Anleitungen, wie du dein Unternehmen weiterentwickeln darfst. Zudem knüpfst du ein Netzwerk, dass dir helfen wird und den Austausch mit Gleichgesinnten ermöglicht. Dein Umfeld spielt bei dem Prozess eine sehr wichtige Rolle.

 

Schritt 5: Plane Misserfolge ein

Auf deinem Weg musst du manchmal gefühlt Berge versetzen – und dabei kommt nicht mal etwas raus. Ob die „narrensichere“ Marketingidee vollkommen in die Hose geht, die Ware mehr kostet als ursprünglich angenommen, oder ob plötzlich Copyright Probleme auftauchen – Rückschläge sind vorprogrammiert.

Der Schlüssel ist, deine Fehler nicht als Scheitern einzustufen, sondern als Lernerfahrung zu gestalten. Das ist etwas, was uns die größten Unternehmer der Welt meisterlich vormachen. Henry Ford scheiterte einige Male spektakulär, bevor er Erfolg hatte. Steve Jobs, Bill Gates? Fielen alle auf die Nase! Anstatt dich für deine Schwierigkeiten zu schämen, nimm sie an und lerne aus ihnen.

 

Schritt 6: Gib nicht kurz vor dem Erreichen deiner Ziele auf

Mit all den Schwierigkeiten und bürokratischen Hindernissen, die auf dich warten, kann es schwierig sein, immer positiv zu bleiben. Dranbleiben bedeutet aber, nicht aufzugeben und trotz Gegenwind stur weiter zu gehen. Napoleon Hill schreibt in seinem Klassiker: „Think and Grow Rich“, dass der Erfolg oftmals genau dann um die Ecke ist, wenn du kurz danach stehst, den Bettel hinzuwerfen.

Hill erzählt die Geschichte von R.U. Harby, der mit seinem Onkel in Colorado nach Gold gegraben hat. Als das Tal „trocken“ wurde und kein Gold mehr gefunden wurde, verkauften die zwei ihr Equipment an einen Rostwarenhändler. Dieser tat sich mit einem Ingenieur zusammen und fand nach kurzer Zeit riesige Goldreserven – nur einen Meter entfernt von Harbys ursprünglichen Bohrpunkt!

Harby wurde später trotzdem reich. Er glaubte fest daran, dass er seinen späteren Erfolg nur der Devise verdankt, dass er nie wieder „kurz vor den Goldreserven“ aufgegeben hat.

Was du daraus lernst? Mach weiter, gib nicht auf und suche weiter nach unternehmerischem Gold, selbst wenn die Dinge im Moment düster aussehen.

 

Abschließende Worte: Persönlichkeitsentwicklung ist essenziell für den Erfolg

Unternehmerisches Denken und der richtige Mindset erfordern weder einen MBA noch Kapital in Millionenhöhe. Tatsächlich kannst du dir alles, was du brauchst, um Unternehmer zu werden, in weniger als einer Woche aneignen.

Du musst nur bereit sein, Fehler zu machen, Scheitern zu akzeptieren, Neuem gegenüber offen zu sein und deine Komfortzone gehörig zu verlassen. Wohlstand und Freiheit fallen leider nicht vom Himmel, und von einem Angestelltengehalt hat sich noch keiner ein Schloss gekauft.

Auf der anderen Seite ist die echte Freiheit auch nur eine Entscheidung weit entfernt. Wage den Schritt und gib selbst dann nicht auf, wenn der Weg lang und der Erfolg weit weg erscheint – es lohnt sich.

Daniel
Daniel
Online-Unternehmer || Bestseller-Autor || Diplom Designer (FH)

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